KI-Blog

Schweizerdeutsch transkribieren: Der Gamechanger fürs Sitzungsprotokoll

29 Oct 2026
Nik Thomi
Die App «Schweizerdeutsch übersetzen» hat gerade ein umfassendes Update erhalten. Anlass genug, das Tool einmal genauer vorzustellen. Wer schon einmal nach einer zweistündigen Sitzung das Protokoll von Hand schreiben musste, kennt den Frust. Die App nimmt genau diese Arbeit ab, indem sie gesprochenes Schweizerdeutsch automatisch in Hochdeutsch-Text verwandelt. Richtig stark wird sie aber erst in Kombination mit ChatGPT: Die App liefert den Rohtext, ChatGPT macht daraus in Minuten ein fertiges Protokoll samt Beschluss-E-Mail. Für alle, die regelmässig Sitzungen oder Telefongespräche dokumentieren müssen, ist das ein echter Zeitgewinn.

In Kürze:

  • Die App übersetzt gesprochenes Schweizerdeutsch per Künstlicher Intelligenz in geschriebenes Hochdeutsch.
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  • In Kombination mit ChatGPT entsteht aus einer Sitzungsaufnahme in kurzer Zeit ein fertiges Protokoll mit Beschlüssen und To-dos.
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  • Auch Telefongespräche lassen sich so dokumentieren, eine Aufnahme erfordert aber immer die vorherige Zustimmung der Gesprächspartnerin oder des Gesprächspartners.
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  • Alle Aufnahmen werden auf ISO-zertifizierten Schweizer Servern verarbeitet und nicht zum Training der KI genutzt, ein Argument gerade für sensible Sitzungsinhalte.
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  • Abgerechnet wird mit Zeit-Credits: 20 Minuten kosten CHF 2.–, 1 Stunde CHF 4.80 und 10 Stunden CHF 36.–.
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Der Praxis-Check: So wird aus einer Aufnahme ein fertiges Dokument

Anwendungsfall 1: Das Sitzungsprotokoll

Man lässt die App während der Sitzung einfach mitlaufen, sie nimmt das Gespräch auf und übersetzt es ins Hochdeutsche. Nach der Sitzung exportiert man den Text als Rohtranskript und kopiert ihn in ChatGPT. Von dort aus lässt sich in wenigen Prompts eine Zusammenfassung inklusive der wichtigsten Beschlüsse, Keypoints und To-dos erstellen. Auf Wunsch formuliert ChatGPT daraus auch gleich ein sauberes Sitzungsprotokoll und eine Beschluss-E-Mail an alle Teammitglieder. Aus einer losen Audioaufnahme wird so, ohne eine einzige Zeile selbst zu tippen, ein versandfertiges Dokument. Weil interne Sitzungen oft vertrauliche Inhalte enthalten, ein zusätzlicher Pluspunkt: Die Aufnahmen landen auf Schweizer Servern, nicht irgendwo in der Cloud eines US-Anbieters.
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Anwendungsfall 2: Das Telefongespräch

Auf dem iPhone lässt sich ein Anruf sehr einfach aufzeichnen: Zum entsprechenden Befehl gelangt man während eines Gesprächs unter dem Menüeintrag «Mehr».

Die Aufnahme landet automatisch in der Notizen-App. Diese Audiodatei lädt man anschliessend in «Schweizerdeutsch übersetzen» hoch, lässt sie transkribieren und verarbeitet den Text danach ebenfalls mit ChatGPT weiter, etwa um die wichtigsten Punkte eines Kundengesprächs festzuhalten. Wichtig: Eine Telefonaufnahme erfordert immer die vorherige Zustimmung der Gesprächspartnerin oder des Gesprächspartners.

Das aktuelle Update macht beide Anwendungsfälle praktischer: Ein neuer Ton-Check vor der Aufnahme sorgt für bessere Audioqualität, und dank Offline-Aufnahme funktioniert das Mitschneiden jetzt auch ganz ohne Internetverbindung, praktisch etwa bei Sitzungen in Räumen mit schlechtem Empfang.

Der Realitäts-Check: Wo die Grenzen liegen

Ganz perfekt ist das System noch nicht. Nicht jeder Dialekt wird gleich gut verstanden, und manche Mundart-Wörter und Eigennamen erkennt das System schlicht nicht. Wer ein sauberes Endresultat braucht, muss von Hand nachbearbeiten, das Rohtranskript ersetzt keine Kontrolle. Je länger die Aufnahme und je mehr Gesprächskontext vorhanden ist, desto besser fällt das Resultat aus.

Unser Fazit

Für sich allein betrachtet ist die App ein solides Werkzeug. Richtig zum Gamechanger wird sie erst im Zusammenspiel mit einem Sprachmodell wie ChatGPT, denn damit verschwindet eine der mühsamsten Aufgaben im Arbeitsalltag fast vollständig: das manuelle Verschriftlichen und Zusammenfassen von Sitzungen und Gesprächen. Wer heute noch von Hand mitschreibt oder Aufnahmen Wort für Wort abtippt, verschenkt damit viel Zeit. Für alle, die beruflich Sitzungen protokollieren oder Gespräche dokumentieren müssen, lohnt sich die Kombination aus «Schweizerdeutsch übersetzen» und ChatGPT fast immer, zumal die Aufnahmen dank Schweizer Serverstandort dort bleiben, wo sie hingehören.

KI wirklich verstehen

Das Beispiel Sitzungsprotokoll zeigt, wie viel Zeit sich sparen lässt, wenn man mehrere KI-Tools gezielt kombiniert, statt nur eines zu nutzen. In unseren KI-Workshops lernst du, wie du Schweizerdeutsch-Tools, ChatGPT und andere KI-Anwendungen so verknüpfst, dass daraus ein echter Mehrwert für deinen Arbeitsalltag entsteht.

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