
Die Nutzung von Pangram ist selbsterklärend. Du erstellst einen Account und fügst den Text in das dafür vorgesehene Feld ein. Alternativ kannst du auch ein Dokument hochladen. Pangram liefert dir innert Sekunden sein Urteil mit einer Prozentangabe, wie viel des Textes seiner Meinung nach KI bzw. menschlich ist. Dazu erhältst du satzweise eine Markierung der auffälligen Stellen. In unserem eigenen Test mit einem kurzen, unbearbeiteten KI-Text stufte Pangram diesen korrekt als vollständig KI-generiert ein.

Die Gratis-Version von Pangram lässt sich sehen: Neben 2000 Wörtern pro Tag erhältst du auch die Möglichkeit, täglich drei Bilderkennungs-Scans vorzunehmen. Wer jedoch regelmässig grössere Mengen Text verarbeiten will, kommt um ein bezahltes Abo nicht herum. Der günstigste Plan kostet bei jährlicher Bezahlung monatlich 15 Dollar für 300'000 Wörter. Zusätzlich kannst du damit jeden Monat 100 Bilder checken, deine ganzen Social-Media-Feeds analysieren lassen und erhältst einen Plagiats-Scanner.
Trotz der Spitzenresultate von Pangram in Tests ist Vorsicht geboten. Erstens stammen die gemessenen Genauigkeitswerte aus kontrollierten Studien. Im Alltag mit stark umformuliertem, übersetztem oder handbearbeitetem Text fällt die Trefferquote bei jedem Anbieter automatisch tiefer aus, auch bei Pangram.
Zudem können formelle, stark strukturierte Texte (etwa akademische Arbeiten) gelegentlich fälschlicherweise als KI-generiert gekennzeichnet werden, obwohl sie von Menschen stammen.
Und zu guter Letzt ist die KI-Erkennung ein Katz-und-Maus-Spiel. Schon bald taucht wohl der nächste Lifehack auf, wie eine Erkennung durch Pangram vorgebeugt werden kann. Wir werden auch dann wieder darüber berichten.
Übrigens: Falls du wissen willst, wie man beim Schreiben von KI-Texten verhindert, dass sie auf den ersten Blick als KI-generiert erkennbar sind, lies diesen Blog-Artikel hier.
Ein Tool wie Pangram ist nur der Anfang. In unseren KI-Workshops zeigen wir dir weitere kleine KI-Helferlein, die deinen Alltag wirklich erleichtern, und wo ihre Grenzen liegen.
Weitere Infos zu unseren KI-Workshops findest du hier.